Hans Geiger, 1928. Von GFHund - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11152032

Hans Geiger, 1928. Von GFHund – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11152032

1882 wurde Johannes („Hans“) Wilhelm Geiger in Neustadt an der Haardt, später Neustadt an der Weinstraße, geboren.
1902 startete er sein Studium in Physik (Erlangen und München).
1906 wurde er promoviert mit der Arbeit Strahlungs-, Temperatur- und Potentialmessungen in Entladungsröhren mit starken Strömen.
1912-1925 war er Leiter des Labors für Radioaktivität an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt in Berlin.
1925 wechselte Geiger nach seiner Habilitation (1924) als Professor an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Mit Walther Bothe führte er die Methode der Koinzidenzmessung ein, die sie bei Untersuchung des Comptoneffekts benutzten. Für dieses Experiment erhielt Bothe später – nach dem Tod von Geiger – den Nobelpreis.

 

1928 entwickelte Geiger in Kiel zusammen mit seinem Doktoranden Walther Müller das Geiger-Müllersche-Zählrohr, landläufig als „Geigerzähler“ bekannt.
1929 wechselte Geiger an die Eberhard Karls Universität Tübingen und erhielt außerdem die Hughes-Medaille der Royal Society.
1936 wurde er Direktor des Physikalischen Instituts der Technischen Hochschule Berlin. Nach einigen weiteren Stationen in seinem Leben starb Hans Geiger am 24. September 1945 in Potsdam.