Beiträge

Wildbienenhotels

Die Kinder der Bienen-AG mit ihrer Lehrerin Stefanie Semlinger betreuen nicht nur zwei schuleigene Bienenvölker, sondern sorgen auch dafür, dass Wildbienenarten durch den Bau und das Aufhängen von Unterschlupfmöglichkeiten besonders geschützt werden.

Am 27.01.2020 baute die Bienen-AG (Klasse 1 bis 4) mit ihrem Schulimker Thomas Grund und den Förstern Rüdiger Sinn (Forstamt Bienwald) und Volker Westermann (Forstamt Rheinauen), beide Förster in der Umweltbildung und staatlich zertifizierte Waldpädagogen, Insektenhotels für Wildbienen und erfuhren viele wissenswerte Informationen rund um die Wildbienen.

Einige Stimmen zum Projekt:

Luis: Wir haben Löcher in Holzblöcke gebohrt. Das hat Spaß gemacht. Und ich habe ein gutes Gefühl dabei, wenn wir den Wildbienen helfen können.

Henrik: Wir haben das Mark aus den Bambusstäben geschoben, das war interessant. Es gibt viele Möglichkeiten etwas Kreatives zu tun!

Max: Es war cool, die Insektenhotels zu bauen!

Lorenz: Das ganze Projekt hat Spaß gemacht.

Katharina: Wir haben nach dem Bauen die Wildbienen-Hotels bemalt.

Remy: Ich fand es schön, die Wildbienen-Hotels zu bauen. Toll ist, dass wir die Hotels zuhause aufhängen dürfen, um den Bienen zu helfen. Die Förster haben uns viel beim Bauen geholfen.

Lukas: Mir gibt es ein gutes Gefühl den Wildbienen zu helfen.

Sophia: Mir hat es Spaß gemacht das Bienenhotel zu bauen und ich finde es schön, dass wir damit auch anderen Bienenarten helfen.

Johannes: Wildbienen finden heutzutage nicht mehr so viel Unterschlupf und deswegen finde ich es toll, dass wir die Insektenhotels gebaut haben.

15. Expertenrunde – diesmal in der Klima-Arena in Sinsheim

Schulleiterin Margarete Hoffmann und Ann Kristin Langenbahn vom Bildungsbüro der Stadt Neustadt hatten viel Spaß in der Fotobox der Klima-Arena

Die Klimastiftung für Bürger hatte zur 15. Expertenrunde für alle BNE-Akteure und Partner der Stiftung eingeladen. Bei einem eineinhalbstündigen Rundgang durch die im Oktober 2019 neu eröffnete Klima-Arena in Sinsheim konnten wir uns einen Überblick über die Aktionen, Angebote und Möglichkeiten dieses außerschulischen Lernortes verschaffen. Wir hatten die Gelegenheit alle Stationen in und außerhalb im Freigelände der Arena kennen zu lernen und selbst auzuprobieren.
Den Abschluss der Veranstaltung bildeten kleine Berichte der Expertenschulen in den Bereichen, Bienen, Streuobstwiese, Wald und alternative Energien. Nebenbei hatten wir auch wieder die Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch!

Workshop „Klima-Wandel“

Das Eisbärenspiel

Am Freitag, den 22.11.2019 nahmen die Kinder der 2. und 3. Klasse an einem Workshop zum Thema „Klimawandel“ teil. Dieser wurde von Christine Horn vom Verein „Deutsche Umwelt Aktion“ durchgeführt. Die Schüler*innen erarbeiteten Wissen zur Ursache des Klimawandels. So tasteten sich die Kinder an die komplexe Thematik des Treibhauseffektes heran. Es wurde außerdem das Abschmelzen des Eises am Nordpol mithilfe des „Eisbärenspiels“ verdeutlicht. Die Schüler*innen sammelten einige Ideen, wie sie selbst einen Beitrag leisten können um die Klimaerwärmung zu vermeiden. Beispielsweise indem Energie gespart wird oder indem Wege zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden.

Die Hans-Geiger-Schule auf dem Weg zur BNE-Schule

Am 6. November 2019 fand an der Hans-Geiger-Schule eine Basismodul-Fortbildung des Pädagogischen Landesinstitutes für Lehrkräfte statt, deren Schulen BNE-Schulen werden wollen. Diese Fortbildungsmöglichkeit nutzte das Kollegium der Hans-Geiger-Schule als Studientag.

„Wenn wir nicht dringend unseren Lebensstil ändern, setzen wir das Leben selbst aufs Spiel.“ 

Antonio Guterres am 23.09. 2019, UN-Klimagipfel, New York

„Planst du für ein Jahr, so säe Korn, planst du für ein Jahrzehnt, so pflanze Bäume, planst du für ein Leben, so bilde Menschen“

Chinesische Weise Kuan Tzu vor mehr als 2300 Jahren

Um die transformative Bildung voran zu treiben, hat die UNESCO von 2015 bis 2019 das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerufen. Deutschland setzt sich für die nationale Umsetzung des Weltaktionsprogramms ein. Unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Bundesregierung eine Nationale Plattform zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms eingerichtet. Dem Gremium gehören 39 Entscheidungsträger aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an – darunter auch Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK). Herr Walter Hirche, Mitglied im Vorstand der DUK und Vorsitzender ihres Fachausschusses Bildung, stellt als Berater die Anbindung an die internationalen BNE-Prozesse sicher.

17 ZIELE FÜR EINE GLOBALE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG – Sustainable Development Goals – SDG

  • Im Rahmen der UN-Agenda 2030 wurden einstimmig 17 globale Nachhaltigkeitsziele beschlossen (am 25.9.2015 durch die Generalversammlung der UNO, Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2015)
  • Bindend für alle 193 UNO-Mitgliedstaaten
  • Keine Sanktionen bei Nichterfüllung
  • Laufzeit 2016 bis 2030 •Formulierung von 17 Hauptzielen

BNE ist die Abkürzung für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht?
Für unsere Schüler*innen an der Hans-Geiger-Schule bedeutet das, dass sie lernen und erfahren sollen in der globalisierten Realität des 21. Jahrhunderts nicht nur zu bestehen, sondern verantwortungsvoll an deren Gestaltung teilzunehmen. Sie sollen den ökonomischen, ökologischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen begegnen und Fähigkeiten und Kenntnisse haben, um an der Gestaltung ihres eigenen Lebensraums und der Welt zu partizipieren. Sie sollen die Konsequenzen getroffener Entscheidungen lernen zu verstehen und fähig sein, aktiv an der Entwicklung nachhaltig agierender Gesellschaften teilzuhaben.

Die eigene Haltung und das Handeln als Schlüssel für Bildung für nachhaltige Entwicklung:
Kann jeder Einzelne dazu beitragen, die Welt etwas besser zu machen?

Persönliche Klärung
Haltung: Wohin weht der Wind, den ich mache?
Handeln: Welche Spuren hinterlasse ich?

Austausch in der Gruppe zu den eigenen Erkenntnissen und Handlungsoptionen
a) Erkenntnisse (blau)
b) Stolpersteine (rot)
c) Visionen (grün)

„Wenn du immer versuchst, normal zu sein, wirst du nie wissen, wie besonders Du sein kannst“ (Maya Angelou)

Die Kolleginnen der Hans-Geiger-Schule präsentierten die bereits an der Schule fest installierten BNE-Projekte in mehreren kleinen bildunterstützten Vorträgen und einem Schulrundgang.

Spannender Besuch der 2. Klasse in der neuen Klima-Arena der Klimastiftung für Bürger in Sinsheim

Am 27.08.2019 fuhr die 2. Klasse mit ihrer Lehrerin Stefanie Semlinger und Imker Tom Grund nach Sinsheim zur neugebauten Klima-Arena der Klimastiftung für Bürger. Bevor diese im Herbst Eröffnung feiert, wurden ausgewählte Schulklassen vorab zur Testung der Angebote eingeladen. Die Zweitklässler fuhren komfortabel mit dem Reisebus nach Sinsheim und nahmen an einem Workshop mit dem Titel „Das kommt mir nicht in die Tüte“ teil. Dabei setzten sich die Kinder mit den Fragen „Woraus besteht eine Plastiktüte?“ und  „Was widerfährt der Tüte auf ihrem langen Lebensweg?“ auseinander. Es wurde überlegt, was mit Plastiktüten geschieht, wenn sie nicht mehr gebraucht werden und welche Alternative zur Verfügung steht. Kreativität war bei der künstlerischen Gestaltung einer eigenen Stofftasche mit Stoffmalstiften gefragt. Nach einer Pause mit Brezeln und Saft erkundeten die Kinder die Ausstellung mit vielen Multimedia-Elementen und probierten begeistert die vielfältigen Angebote zum Thema Klimawandel, Umwelt, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit aus.

(Bericht Stefanie Semlinger)

Unsere Mauersegler haben Junge

Seit Anfang Mai sind „unsere“ Mauersegler wieder da und sind in ihre angestammten Nistkästen eingezogen. Nachdem die Tiere mit großer Ausdauer gebrütet haben, sind jetzt schon die ersten kleinen Vögelchen geschlüpft.

Im unteren Flur unserer Schule können die Schüler*innen mithilfe von Kameras und einem Bildschirm in drei der Kinderstuben hineinschauen und so die Aufzucht der nächsten Mauerseglergeneration beobachten.

Es ist toll, dass unsere Kinder so etwas miterleben können!