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Woche des Lesens vom 12.11. bis 16.11.2018: Aktion „Lesen für UNICEF und Sterntaler“

Die Schülerinnen und Schüler der Hans-Geiger-Schule machen mit!

Die Schülerinnen und Schüler der Hans-Geiger-Schule in Neustadt an der Weinstraße nehmen an der bundesweiten Aktion „Lesen für UNICEF“ teil und sammeln damit Spenden für das UNICEF-Bildungsprojekt „Let us learn“ in Madagaskar und für das Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen.

Bei der Aktion lesen die Schülerinnen und Schüler der Hans-Geiger-Schule aus selbst gewählter Lektüre. Alles gilt, auch Comics, weil die Lesemotivation ja gefördert werden soll. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler für jede gelesene Seite einen bestimmten Spendenbetrag von Sponsoren, die sie im Vorfeld für die Aktion gewonnen haben – wie zum Beispiel ihren Eltern, Verwandten und Freunden.

Die „erlesenen“ Spenden fließen zur Hälfte in das UNICEF-Bildungsprojekt „Let us learn“ und helfen Mädchen und Jungen in Madagaskar, eine Schule zu besuchen. Die andere Hälfte des Betrages kommt dem Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen zugute.

„Wir freuen uns, bei der Aktion ‚Lesen für UNICEF‘ und damit auch „Lesen für das Kinderhospiz“ mit dabei zu sein, weil sie Kindern Spaß macht und wir gleichzeitig etwas damit bewirken“, sagt Margarete Hoffmann, Schulleiterin der  Hans-Geiger-Schule. „Mit den Spenden unterstützen wir das Kinderhospiz „Sterntaler“, zu dem wir über eine Familie, deren Kinder unsere Schule besuchen, eine besondere Beziehung haben. Gleichzeitig geben wir Kindern in Madagaskar die Chance, rechnen, lesen und schreiben zu lernen.“

 

„In Madagaskar haben vor allem Kinder aus armen Familien keine Möglichkeit zu lernen. Damit können sie der Armut nur schwer entkommen“, sagt Frau Ehmann, Vertreterin der UNICEF-Gruppe in Mannheim. „Mit dem Schulbesuch bekommen die Mädchen und Jungen eine Perspektive und damit auch wieder die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.“ UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, baut in besonders benachteiligten Regionen im Süden von Madagaskar Klassenräume auf und stattet die Schulen mit Lernmaterial und Latrinen aus. Gemeinsam mit seinen Partnern bildet UNICEF auch Lehrer aus, damit sie lernen, kindgerecht zu unterrichten.

Das Kinderhospiz „Sterntaler“ unterstützt lebensverkürzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schweren Weg. Die jungen Gäste werden gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern liebevoll aufgenommen und von einem interdisziplinären Team aus Medizinern, qualifizierten Pflegekräften, Pädagogen und einer Psychologin gepflegt und betreut. Zur ambulanten pflegerischen wie auch ehrenamt-lichen Begleitung, bietet „Sterntaler“ mit dem stationären Kinderhospiz den betroffenen Familien eine wertvolle Möglichkeit der Unterstützung. Die ehemalige Mühle in Dudenhofen ist eine „kleine Oase im Grünen“, ein Ort der Ruhe und der Kraft, den die Familien mit ihren kranken Kindern immer wieder aufsuchen können, um für den oft jahrelangen Weg der Pflege und Begleitung gestärkt zu sein.

In diesem Jahr erhalten Schulen bundesweit erstmalig die Möglichkeit, die Aktion „Lesen für UNICEF“ durchzuführen. Unterstützt werden die Schulen bei der Umsetzung von den ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Schirmherr der Aktion ist ESA-Astronaut und UNICEF-Botschafter Alexander Gerst. Er setzt sich gemeinsam mit UNICEF dafür ein, dass möglichst viele Kinder Bildung und damit besser Zukunftschancen erhalten.

Ansprechpartnerin bei UNICEF Deutschland: Beate Black, Telefon 0221/ 93650-275, beate.black(at)unicef.de

Ansprechpartnerin beim Kinderhospiz Sterntaler, Dudenhofen: Beate Däuwel, 0621/17 82 23 31, beate.daeuwel(at)kinderhospiz-sterntaler.de

Probesitzen auf der „Bank der Demokratie“

Im Vorfeld des Demokratiefestivals HAMBACH!, das am 15. und 16. September auf dem Hambacher Schloss stattfand, luden die Veranstalter in Neustadt auf die Bänke der Demokratie ein.

Die Grundschülerinnen und -schüler der Hans-Geiger-Schule in Neustadt können sich zum Austausch über strittige Themen seit dem Festival der Demokratie Hambach! auf einer Bank der Demokratie niederlassen.
„Bei der Übergabe der Bank haben wir sie gleich mit den Kindern ausprobiert,“ berichtet die Schulleiterin Margarete Hoffmann, „und ein Streitgespräch über „Kaugummi kauen im Unterricht – ja oder nein?“ geübt. Die Bänke sind genau geschaffen für solche Gespräche. Der Zweisitzer hat gegenläufig montierte Sitze und so können die Sitzenden im Gegenüber gar nicht anders, als sich miteinander zu beschäftigen. Und die Umstehenden können zuhören und ihre Perspektive einbringen. Für unseren Klassenrat, in dem wir unsere 2. bis 4. Klassen an Mitsprache und lösungsorientierte Konfliktbearbeitung heranführen, werden wir die Bank wunderbar nutzen können. Bequem sind sie nicht… aber so ist das halt mit der Demokratie!“
Zukünftig wird die Bank sprichwörtlich einen festen Platz in den Gesprächen und Diskussionen der Schülerinnen und Schüler haben.
Wer die Bank ausprobieren möchte, hat also weiterhin die Gelegenheit in der Hans-Geiger-Schule. Dort ist sie nämlich zwischenzeitlich fest im Schulhof installiert. Eine Anleitung hilft den Diskutantinnen und Diskutanten bei ihren Gesprächen.