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Schulinsektenhaus-Aktion

Wir machen mit!

Die Hans-Geiger-Schule hat zwei Insektenhotels der „Aktion Schulinsektenhaus“ erhalten, die die SchülerInnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin im Schulgarten am Gartenhäuschen aufgehängt haben. Um flächendeckend und langfristig Daten über Bestäuber wie Wildbienen und weitere Insekten zu sammeln, kooperieren deutschlandweit Schulen mit SchülerInnen des UWC Robert Bosch College und mit ForscherInnen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dieser kleine Informationsfilm erklärt die Hintergründe!

Zwei Insektenhäuser (Nisthilfen) haben wir per Post erhalten und aufgehängt. Nach jeder Sommersaison wird eine Nisthilfe an die Forschergruppe, bestehend aus WissenschaftlerInnen und SchülerInnen, in Freiburg zurückgesendet. Die WissenschaftlerInnen und SchülerInnen werden die Art und Anzahl der vorkommenden Insekten für jeden Schulstandort analysieren.
So können beispielsweise die Ausbreitung neuer Arten, Nahrungsgewohneiten und  Verbreitungsgrenzen erfasst werden. Werden diese Beobachtungen über einen langen Zeitraum durchgeführt, können  Populationstrends erfasst werden und man kann so dazu beitragen, die Ursachen des Insektenrückgangs zu identifizieren.

Durch die Teilname unserer Schule befassen sich unsere LehrerInnen und vor allem SchülerInnen mit dem Thema Insektensterben. Die Teilnehmenden eignen sich auf diese Weise, wie auch schon am Beispiel unserer beiden Bienenstöcke, angewandtes Wissen über unsere heimischen Bienen, Wespen und weiteren Insekten an. Sie lernen nicht nur deren Lebensweise kennen sondern werden darüber hinaus auch für die Bedeutung von Insekten in funktionierenden Ökosystemen sensibilisiert.

Wussten Sie, dass genau die von uns verwendeten Nisthilfen seit über 20 Jahren in der ökologischen Forschung als Indikatoren für Artenvielfalt genutzt werden?

Unser Schulinsektenhaus Projekt setzt den primären Fokus auf Umweltbildung und Monitoring. Zusätzlich wird die ortsansässige Population der Insekten unserer Schule durch die Nisthilfen unterstützt.